Kurz gesagt:
Monitor 24 oder 27 Zoll? Klingt nach Geschmacksfrage, ist aber eher eine kleine Rechenaufgabe mit drei Zahlen: Bildschirmgröße, Auflösung und Abstand zu deinen Augen. Passen die drei zusammen, arbeitest du entspannt. Passen sie nicht, kneifst du nach zwei Stunden die Augen zusammen oder drehst ständig den Kopf hin und her wie beim Tennis.
Die gute Nachricht: Büro-Monitore halten viele Jahre und altern technisch langsam. Ein Bildschirm von vor ein paar Jahren zeigt deine Tabelle genauso scharf wie ein neuer. Deshalb lohnt sich gebraucht hier besonders. Wenn du schon weißt, was du suchst, schau direkt bei unseren geprüften Monitoren vorbei. Wenn nicht: weiterlesen, in fünf Minuten weißt du Bescheid.
Nimm 24 Zoll, wenn …
Nimm 27 Zoll, wenn …
Der letzte Punkt ist der wichtigste. Warum, erklären wir jetzt.
Zoll misst die Bildschirmdiagonale, also die Strecke von einer Ecke zur gegenüberliegenden. 24 Zoll sind rund 61 cm, 27 Zoll rund 69 cm.
Die Auflösung sagt, aus wie vielen Bildpunkten (Pixeln) das Bild besteht. Im Büro begegnen dir vor allem zwei:
Ob ein Bild scharf wirkt, hängt davon ab, wie dicht die Pixel sitzen. Das misst man in ppi (pixels per inch, auf Deutsch: Bildpunkte pro Zoll). Je höher die Zahl, desto feiner die Schrift:
Tipp: Ein 27-Zöller mit Full HD ist nicht schlecht, er ist nur nicht besser als ein 24-Zöller. Du siehst dasselbe Bild, bloß größer. Wenn du 27 Zoll willst, greif deshalb zu QHD. Ein QHD-Monitor mit 27 Zoll ist für viele Büros heute der beste Kompromiss aus Platz und Schärfe.
Übrigens gibt es auch 24-Zöller mit QHD, etwa in der ThinkVision-P-Reihe von Lenovo. Die sind besonders scharf. Weil Symbole und Schrift dann kleiner erscheinen, stellen viele die Skalierung in Windows auf 125 Prozent.
Neben Größe und Auflösung entscheidet der Panel-Typ über das Bild. Den Unterschied erklärt unser Ratgeber IPS, VA oder TN.
Als grobe Orientierung gilt: Der Monitor sollte ungefähr eine Armlänge von dir entfernt stehen, also etwa 50 bis 80 cm.
Miss also kurz deinen Schreibtisch. Bei 60 cm Tiefe sitzt du mit einem 27-Zöller sehr nah dran. Ein Monitorarm kann helfen: Er hält den Bildschirm über der hinteren Tischkante und schenkt dir ein paar wertvolle Zentimeter.
Große Schrift, klare Tastatur, einfache Bedienung: Weitere Tipps für gut lesbare Arbeitsplätze findest du im Ratgeber Laptop für Senioren.
Die Größe ist das eine. Wie bequem du arbeitest, entscheidet aber der Standfuß. Ergonomisch heißt: Der Monitor passt sich an deinen Körper an und nicht umgekehrt.
Gute Nachricht für Sparfüchse: Business-Monitore haben meist einen deutlich besseren Standfuß als günstige Consumer-Modelle. Bei den ThinkVision-Monitoren von Lenovo und den Monitoren von HP sind höhenverstellbare Füße oft mit an Bord. Was genau dabei ist, steht in der Produktbeschreibung.
Ein USB-C-Monitor ist der heimliche Star für alle, die mit Laptop arbeiten. Über ein einziges USB-C-Kabel laufen dann gleich drei Dinge:
Manche Modelle, etwa ThinkVision-Monitore mit USB-C-Docking, haben sogar einen Netzwerkanschluss eingebaut. Dann ersetzt der Monitor eine komplette Dockingstation. Morgens ein Kabel einstecken, fertig.
Damit das klappt, muss dein Laptop mitspielen:
Fehlt dir noch ein passendes Kabel oder ein Adapter, zum Beispiel von USB-C auf DisplayPort? Dann wirf einen Blick in unser Zubehör mit Kabeln und Adaptern.
Watt-Check, Kabel und Thunderbolt im Detail: Alles dazu steht in unserem Ratgeber Monitor mit USB-C oder Dock?
Wer viel Platz will, landet schnell bei dieser Frage. Beide Lösungen haben ihre Fans.
Ein 34-Zoll-Monitor (Ultrawide) ist extrabreit, im Seitenverhältnis 21:9 und oft leicht gebogen (curved).
Zwei Monitore, zum Beispiel zweimal 24 Zoll:
Unser Tipp: Arbeitest du oft in einer einzigen breiten Anwendung, nimm Ultrawide. Hast du viele Programme gleichzeitig offen, sind zwei Monitore oft praktischer. Und wenn du dir unsicher bist: Ein 27-Zöller mit QHD ist der goldene Mittelweg.
Ein Monitor hat kaum Teile, die sich abnutzen. Trotzdem lohnt sich vor dem Kauf ein Blick auf drei Dinge.
Ein Pixelfehler ist ein einzelner Bildpunkt, der immer schwarz, immer weiß oder dauerhaft in einer Farbe leuchtet. Bei Millionen Pixeln fällt einer kaum auf, auf einem weißen Hintergrund aber schon. Gut zu wissen: Auch bei neuen Monitoren gelten einzelne Pixelfehler je nach Hersteller oft nicht als Reklamationsgrund.
Bei SecondBuy hat jeder Monitor eine Zustandsstufe. So liest du sie:
Tipp: Für den Hauptmonitor, auf dem du den ganzen Tag Text liest, nimm „Sehr gut“ oder besser. Für einen Zweitmonitor, die Werkstatt oder den Empfang kann „Gut“ oder „Akzeptabel“ eine clevere Sparoption sein.
Stell den Monitor auf und zeig nacheinander ein komplett weißes, schwarzes, rotes, grünes und blaues Bild an. So findest du Pixelfehler oder Flecken in einer Minute. Bei SecondBuy hast du dafür 30 Tage Rückgaberecht, sofern das Gerät unbeschädigt ist. Und mit unserer Gewährleistung von 12 Monaten bist du auch danach bei Mängeln abgesichert, die sich im ersten Jahr nach der Lieferung zeigen. Jeder Monitor läuft vor dem Versand durch unsere hauseigene Qualitätskontrolle.
24 Zoll mit Full HD ist der solide Standard: günstig, platzsparend und scharf genug für Office. 27 Zoll spielt seine Stärken erst mit QHD aus, dann aber richtig: mehr Platz, feinere Schrift, entspannteres Arbeiten. Achte bei beiden Größen auf einen höhenverstellbaren Standfuß. Und wenn du mit Laptop arbeitest, ist ein USB-C-Monitor das Komfort-Upgrade schlechthin. Gebraucht bekommst du all das in Business-Qualität zum kleinen Preis.
Nicht, wenn dein Schreibtisch tief genug ist. Ab etwa 70 cm Sitzabstand ist ein 27-Zöller angenehm. Bei schmalen Tischen ist 24 Zoll die bessere Wahl.
Es funktioniert, aber die Schrift wirkt aus der Nähe etwas grob, weil die Pixel weniger dicht sitzen (rund 82 ppi). Für 27 Zoll empfehlen wir QHD mit 2.560 × 1.440 Pixeln.
Ein einziges Kabel für Bild, Strom und Daten. Der Monitor lädt deinen Laptop und verbindet Tastatur und Maus gleich mit. Voraussetzung: Der USB-C-Anschluss deines Laptops kann ein Bild ausgeben.
Das hängt von der Zustandsstufe ab. Bei SecondBuy nennen wir Pixelfehler ausdrücklich in der Stufe „Akzeptabel“, dort sind 2 bis 5 möglich. Wenn dich Pixelfehler stören, greif zu einer höheren Stufe und teste den Monitor direkt nach der Lieferung.
Ultrawide, wenn du in einer breiten Anwendung ohne Rahmen in der Mitte arbeiten willst. Zwei Monitore, wenn du viele Programme gleichzeitig offen hast und etwas Geld sparen möchtest.
Du weißt jetzt, welche Größe zu dir passt. Den passenden Bildschirm findest du in unserer Auswahl an gebrauchten Monitoren im Shop: geprüft, mit klarer Zustandsangabe und kostenlosem Versand innerhalb Deutschlands.
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